Über mich

EDF2F7 400x400 1
Hiltrud Eger

Die Arbeit mit Familien begleitet mich seit über 40 Jahren – zunächst ohne die Erfahrung einer eigenen Familie. 1987 und 1989 wurden meine beiden Söhne geboren, und damit kamen ganz wesentliche Erfahrungen und Lernaufgaben in mein Leben. 

Die Idee, Sozialpädagogik zu studieren, entstand sicherlich aus der nicht einfachen Familiensituation in meiner Ursprungsfamilie und den damit verbundenen Auswirkungen auf meine Kindheit. 

Mein eigenes Familienleben – Geburt, Kindererziehung und Partnerschaft – wollte ich ganz anders leben und erleben als meine Eltern. 

Im Studium hatte ich bereits den Satz gelesen: „Spätestens mit der Geburt des ersten Kindes holt dich deine eigene Familiengeschichte ein.“ Für mich sollte dieser Satz nicht gelten. 

Wie Sie vielleicht schon ahnen, kam alles ganz anders. Die Geburten verliefen anders als von mir bzw. uns geplant, und auch das Leben mit Kind gestaltete sich völlig anders, als wir es uns vorgestellt hatten. Die ersten Krisen waren somit vorprogrammiert.  Da wir zudem noch nicht lange in der neuen Stadt lebten, stand uns kein funktionierendes Netzwerk aus Freunden und Familie zur Verfügung.

Diese Belastungen führten mich dazu, eine grundlegende Entscheidung zu treffen. Ich begann eine systemische Familientherapie, um meine Situation und meine eigene Geschichte genauer zu betrachten. Die gewonnenen Erkenntnisse und die damit verbundenen Veränderungen in meinem Handeln halfen mir sehr, wieder in meine Kraft zu kommen und meine Stärken sowie Fähigkeiten bewusster wahrzunehmen. Dies führte mich unter anderem zur Ausbildung als Systemische Familientherapeutin und Supervisorin.

In der Arbeit mit Familien erlebte ich immer wieder, dass sich die Situationen ähneln, vieles nahezu gleich empfunden wird. Die zugrundeliegenden Zusammenhänge werden jedoch häufig nicht erkannt und/oder es fehlt die Sprache, um diese Erfahrungen auszudrücken. 

Situationen aus meiner Vergangenheit kann ich nicht verändern. Was ich jedoch tun kann, ist in meine Eigenverantwortung zu gehen und inneren Frieden zu finden. Auch wenn es Arbeit bedeutet, es schwerfällt und Mut erfordert, sich selbst zu begegnen, durfte ich sowohl bei mir als auch in den Beratungen erleben, dass sich dieser Weg lohnt. Wieder ins Gespräch zu kommen, Worte für innere Gefühle zu finden und diese auch auszusprechen, halte ich für einen wesentlichen Aspekt. So bekommen Freude und Leichtigkeit die Chance, wieder Einzug zu halten. Die Liebe innerhalb der Familie kann wachsen und ganz neue Facetten entwickeln.

Aus heutiger Sicht bin ich dankbar, dass mein Leben genau so verlaufen ist und all das geschah, was ich erlebt habe. Diese Erfahrungen brachten mich dazu Familiendynamiken, die Wirkung von Glaubenssätzen und die Bedeutung von Sprache zu verstehen und dadurch wieder in meine Kraft zu kommen. Heute kann ich mit innerem Frieden auf die Zeit in meinem Elternhaus und auf mein eigenes Familienleben schauen. In meinem Herzen erkenne ich, dass ich gerade dadurch, dass es so war, wie es war, und mir gefehlt hat, was mir fehlte, zu dem Menschen geworden bin, der ich heute bin. Meine Stärken konnten sich gerade aus diesen Herausforderungen heraus entwickeln.
 
Würde ich heute etwas anders machen? Ja. Mit dem heutigen Wissen würde ich deutlich früher Unterstützung und Beratung in Anspruch nehmen. 

Hiltrud Eger

Hiltrud Eger

Die Arbeit mit Familien begleitet mich seit über 40 Jahren – zunächst ohne die Erfahrung einer eigenen Familie. 1987 und 1989 wurden meine beiden Söhne geboren, und damit kamen ganz wesentliche Erfahrungen und Lernaufgaben in mein Leben. 

Die Idee, Sozialpädagogik zu studieren, entstand sicherlich aus der nicht einfachen Familiensituation in meiner Ursprungsfamilie und den damit verbundenen Auswirkungen auf meine Kindheit. 

Mein eigenes Familienleben – Geburt, Kindererziehung und Partnerschaft – wollte ich ganz anders leben und erleben als meine Eltern. 

Im Studium hatte ich bereits den Satz gelesen: „Spätestens mit der Geburt des ersten Kindes holt dich deine eigene Familiengeschichte ein.“ Für mich sollte dieser Satz nicht gelten. 

Wie Sie vielleicht schon ahnen, kam alles ganz anders. Die Geburten verliefen anders als von mir bzw. uns geplant, und auch das Leben mit Kind gestaltete sich völlig anders, als wir es uns vorgestellt hatten. Die ersten Krisen waren somit vorprogrammiert.  Da wir zudem noch nicht lange in der neuen Stadt lebten, stand uns kein funktionierendes Netzwerk aus Freunden und Familie zur Verfügung.

Diese Belastungen führten mich dazu, eine grundlegende Entscheidung zu treffen. Ich begann eine systemische Familientherapie, um meine Situation und meine eigene Geschichte genauer zu betrachten. Die gewonnenen Erkenntnisse und die damit verbundenen Veränderungen in meinem Handeln halfen mir sehr, wieder in meine Kraft zu kommen und meine Stärken sowie Fähigkeiten bewusster wahrzunehmen. Dies führte mich unter anderem zur Ausbildung als Systemische Familientherapeutin und Supervisorin.

In der Arbeit mit Familien erlebte ich immer wieder, dass sich die Situationen ähneln, vieles nahezu gleich empfunden wird. Die zugrundeliegenden Zusammenhänge werden jedoch häufig nicht erkannt und/oder es fehlt die Sprache, um diese Erfahrungen auszudrücken. 

Situationen aus meiner Vergangenheit kann ich nicht verändern. Was ich jedoch tun kann, ist in meine Eigenverantwortung zu gehen und inneren Frieden zu finden. Auch wenn es Arbeit bedeutet, es schwerfällt und Mut erfordert, sich selbst zu begegnen, durfte ich sowohl bei mir als auch in den Beratungen erleben, dass sich dieser Weg lohnt. Wieder ins Gespräch zu kommen, Worte für innere Gefühle zu finden und diese auch auszusprechen, halte ich für einen wesentlichen Aspekt. So bekommen Freude und Leichtigkeit die Chance, wieder Einzug zu halten. Die Liebe innerhalb der Familie kann wachsen und ganz neue Facetten entwickeln.

Aus heutiger Sicht bin ich dankbar, dass mein Leben genau so verlaufen ist und all das geschah, was ich erlebt habe. Diese Erfahrungen brachten mich dazu Familiendynamiken, die Wirkung von Glaubenssätzen und die Bedeutung von Sprache zu verstehen und dadurch wieder in meine Kraft zu kommen. Heute kann ich mit innerem Frieden auf die Zeit in meinem Elternhaus und auf mein eigenes Familienleben schauen. In meinem Herzen erkenne ich, dass ich gerade dadurch, dass es so war, wie es war, und mir gefehlt hat, was mir fehlte, zu dem Menschen geworden bin, der ich heute bin. Meine Stärken konnten sich gerade aus diesen Herausforderungen heraus entwickeln.
 
Würde ich heute etwas anders machen? Ja. Mit dem heutigen Wissen würde ich deutlich früher Unterstützung und Beratung in Anspruch nehmen. 

Hiltrud Eger

Hiltrud Eger

Die Arbeit mit Familien begleitet mich seit über 40 Jahren – zunächst ohne die Erfahrung einer eigenen Familie. 1987 und 1989 wurden meine beiden Söhne geboren, und damit kamen ganz wesentliche Erfahrungen und Lernaufgaben in mein Leben. 

Die Idee, Sozialpädagogik zu studieren, entstand sicherlich aus der nicht einfachen Familiensituation in meiner Ursprungsfamilie und den damit verbundenen Auswirkungen auf meine Kindheit. 

Mein eigenes Familienleben – Geburt, Kindererziehung und Partnerschaft – wollte ich ganz anders leben und erleben als meine Eltern. 

Im Studium hatte ich bereits den Satz gelesen: „Spätestens mit der Geburt des ersten Kindes holt dich deine eigene Familiengeschichte ein.“ Für mich sollte dieser Satz nicht gelten. 

Wie Sie vielleicht schon ahnen, kam alles ganz anders. Die Geburten verliefen anders als von mir bzw. uns geplant, und auch das Leben mit Kind gestaltete sich völlig anders, als wir es uns vorgestellt hatten. Die ersten Krisen waren somit vorprogrammiert.  Da wir zudem noch nicht lange in der neuen Stadt lebten, stand uns kein funktionierendes Netzwerk aus Freunden und Familie zur Verfügung.

Diese Belastungen führten mich dazu, eine grundlegende Entscheidung zu treffen. Ich begann eine systemische Familientherapie, um meine Situation und meine eigene Geschichte genauer zu betrachten. Die gewonnenen Erkenntnisse und die damit verbundenen Veränderungen in meinem Handeln halfen mir sehr, wieder in meine Kraft zu kommen und meine Stärken sowie Fähigkeiten bewusster wahrzunehmen. Dies führte mich unter anderem zur Ausbildung als Systemische Familientherapeutin und Supervisorin.

In der Arbeit mit Familien erlebte ich immer wieder, dass sich die Situationen ähneln, vieles nahezu gleich empfunden wird. Die zugrundeliegenden Zusammenhänge werden jedoch häufig nicht erkannt und/oder es fehlt die Sprache, um diese Erfahrungen auszudrücken. 

Situationen aus meiner Vergangenheit kann ich nicht verändern. Was ich jedoch tun kann, ist in meine Eigenverantwortung zu gehen und inneren Frieden zu finden. Auch wenn es Arbeit bedeutet, es schwerfällt und Mut erfordert, sich selbst zu begegnen, durfte ich sowohl bei mir als auch in den Beratungen erleben, dass sich dieser Weg lohnt. Wieder ins Gespräch zu kommen, Worte für innere Gefühle zu finden und diese auch auszusprechen, halte ich für einen wesentlichen Aspekt. So bekommen Freude und Leichtigkeit die Chance, wieder Einzug zu halten. Die Liebe innerhalb der Familie kann wachsen und ganz neue Facetten entwickeln.

Aus heutiger Sicht bin ich dankbar, dass mein Leben genau so verlaufen ist und all das geschah, was ich erlebt habe. Diese Erfahrungen brachten mich dazu Familiendynamiken, die Wirkung von Glaubenssätzen und die Bedeutung von Sprache zu verstehen und dadurch wieder in meine Kraft zu kommen. Heute kann ich mit innerem Frieden auf die Zeit in meinem Elternhaus und auf mein eigenes Familienleben schauen. In meinem Herzen erkenne ich, dass ich gerade dadurch, dass es so war, wie es war, und mir gefehlt hat, was mir fehlte, zu dem Menschen geworden bin, der ich heute bin. Meine Stärken konnten sich gerade aus diesen Herausforderungen heraus entwickeln.
 
Würde ich heute etwas anders machen? Ja. Mit dem heutigen Wissen würde ich deutlich früher Unterstützung und Beratung in Anspruch nehmen. 

Hiltrud Eger